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·27. November 2023

Bericht: Weshalb sich Raúl doch gegen Union Berlin entschied

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Mit Nenad Bjelica hat Union Berlin den neuen Cheftrainer gefunden. Dass es doch nicht auf Raúl hinauslief, hat wohl vor allem mit Real Madrid zu tun.

Raúl an der Alten Försterei? Ein Szenario, das am Samstagabend durch Fußball-Deutschland geisterte, aber schlussendlich doch keine Realität wurde. Stattdessen stellte Union Berlin am Sonntag mit Nenad Bjelica den neuen Cheftrainer und somit den Nachfolger von Urs Fischer vor.


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Doch so groß der Name des Spaniers nun einmal ist, steht im Nachhinein natürlich die Frage im Raum, wieso es doch nicht auf Raúl hinausgelaufen ist. Die spanische Marca, insbesondere für ihre Informationen rund um Real Madrid bekannt, hat über die vermeintlichen Hintergründe berichtet.

Absage an Union: Raúl wittert große Chance bei Real Madrid

Demnach geht es bei der Entscheidung des 46-Jährigen, doch nicht bei den Eisernen anzuheuern, um den Cheftrainer-Posten der Profi-Mannschaft von Real. Es gilt nach wie vor als ein realistisches Szenario, dass Carlo Ancelotti die Königlichen im Sommer verlassen wird. Dementsprechend muss der spanische Hauptstadtklub einen Nachfolger finden. Dem Bericht zufolge möchte sich Raúl nicht die potenzielle Chance verwehren, dann selbst Real-Coach zu werden.

"Real Madrid ist sein Zuhause und der bestmögliche Ort für ihn. Union hat an seine Tür geklopft, aber sein Ziel ist immer noch ein anderes", heißt es aus Spanien (via Bild). Es sei sein "Traum", früher oder später dieses Amt zu bekleiden. Das ist nicht verwunderlich, absolvierte der ehemalige Stürmer doch über 700 Pflichtspiele für die Madrilenen, mit denen er auch diverse Titel einfahren konnte.

Es ist bereits die fünfte Saison, die Raúl bei der zweiten Mannschaft von Real an der Seitenlinie steht, nachdem er zuvor schon in der Jugend des Klubs gearbeitet hat. Er sieht sich somit im Rennen um den Ancelotti-Posten, bei dem es allerdings große Konkurrenz geben dürfte. Aus der Bundesliga wird etwa Xabi Alonso regelmäßig mit Madrid in Verbindung gebracht, aufgrund des anhaltenden Erfolgs und der Entwicklung bei Bayer Leverkusen.

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