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·21. September 2022

Bericht: Trainerjob beim FC Bayern würde Tuchel reizen

Artikelbild:Bericht: Trainerjob beim FC Bayern würde Tuchel reizen

Nach tollen Spielen zum Saisonstart ist beim FC Bayern plötzlich mächtig Sand im Getriebe. Julian Nagelsmann genießt zwar weiterhin das volle Vertrauen der Verantwortlichen - doch im Hintergrund stünde Thomas Tuchel im Fall der Fälle wohl bereit.

Nach nur drei Punkten aus den letzten vier Ligaspielen ist die Stimmung beim FC Bayern rauer geworden. Die Berichte über unzufriedene Spieler mehren sich, dazu wird laut Sport-Bild-Angaben in der Kabine die fehlende Selbstkritik von Julian Nagelsmann moniert.

Eine Trainer-Diskussion gibt es an der Säbener Straße freilich noch nicht. Nach der 0:1-Pleite gegen Augsburg stärkten alle Verantwortlichen - Hasan Salihamidzic, Oliver Kahn und Herbert Hainer - Julian Nagelsmann den Rücken und betonten, weiterhin "total überzeugt" von ihm zu sein. Der 35-Jährige darf sich des Vertrauens seiner Vorgesetzten sicher sein.

Sollten die Ergebnisse allerdings auch nach der Länderspielpause ausbleiben, würde auch Nagelsmann zunehmend in die Kritik geraten. Schließlich ist jeder Rückhalt irgendwann aufgebraucht - erst recht auf der Trainerbank des FC Bayern.

Im Fall der Fälle könnte dieser Prozess auch noch durch Thomas Tuchel beschleunigt werden. Der 49-Jährige wurde bereits in der Vergangenheit vom Rekordmeister umworben und ist nach seinem Aus beim FC Chelsea auf dem Markt. Eine Option, die sich nicht alle Tage bietet.

Dazu kommt: Laut Sport Bild möchte Tuchel nach seinem Rauswurf in London keine Pause einlegen, stattdessen "brennt er bereits auf die nächste Aufgabe". Kontakt mit dem FC Bayern soll es zwar noch nicht gegeben haben, doch gemäß Bericht würde den Ex-Dortmunder der Posten beim Rekordmeister reizen - Tuchel wäre demnach sogar bereit, im Vergleich zu seinem Premier-League-Gehalt Einbußen hinzunehmen.

Noch wollen die Bayern-Bosse die Tuchel-Thematik aber fernhalten. Nicht nur, weil man Vertrauen in Nagelsmann hat. Sondern auch, um der Mannschaft kein mögliches Alibi zu liefern.

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