Bericht: FC Bayern klopfte im Sommer bei Havertz an | OneFootball

Bericht: FC Bayern klopfte im Sommer bei Havertz an

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Mit den Verpflichtungen von Sadio Mané und Matthijs de Ligt hat der FC Bayern für einen der spektakulärsten Transfersommer der letzten Jahre gesorgt. Die Münchner hatten allerdings noch andere große Namen auf dem Zettel. Zum Beispiel Kai Havertz.

Wie Sport1-Chefreporter Kerry Hau berichtet, hätten die Bayern-Verantwortlichen im Sommer Kontakt zu Havertz' Berateragentur ROOF aufgenommen und sich nach den Zukunftsplänen des Nationalspielers erkundigt. Havertz habe in den Überlegungen um einen Ersatz für Robert Lewandowski eine zentrale Rolle gespielt. Die Gedankenspiele der Bayern seien sogar so weit gegangen, dass sie den Polen am liebsten an die Blues verkauft hätten, um im Gegenzug Havertz an die Isar zu lotsen.

Konkretisiert habe sich das Interesse am Ex-Leverkusener aber nicht. Zum einen sei Lewandowski fest zu einem Wechsel nach Barcelona entschlossen gewesen, zum anderen hätten weder Chelsea-Coach Thomas Tuchel noch Havertz selbst Bereitschaft zu einem Transfer signalisiert. Außerdem habe ein Havertz-Deal nach der Vertragsverlängerung von Serge Gnabry sowohl sportlich als auch wirtschaftlich keinen Sinn mehr ergeben.

Havertz weiterhin im Bayern-Fokus

Trotzdem werde der 23-Jährige, dessen Vertrag in London noch bis 2025 datiert ist, weiter auf dem Radar der Bayern bleiben, erklärt Hau: "Havertz ist ein Spieler, den die Verantwortlichen interessant finden. Salihamidzic hätte ihn gerne schon zu Leverkusener Zeiten geholt, Uli Hoeneß hätte ihn auch gerne in München gehabt." Hinzu komme das gute Verhältnis zu Havertz' Berateragentur. Wie Havertz werden sowohl Gnabry als auch Sadio Mané ebenfalls von ROOF betreut.

Sport1 zufolge haben die Bayern neben Havertz auch noch andere namhafte Spieler auf dem Zettel. Demnach hätten sich die Münchner in den vergangenen Monaten mit Leipzigs Christopher Nkunku und Joao Felix von Atletico Madrid beschäftigt. Auch Tottenhams Harry Kane könne im nächsten Sommer ein Transferziel des Rekordmeisters werden. Der Engländer sei aber nur dann eine Option, wenn Julian Nagelsmanns Plan, ein System ohne echte Neun zu implementieren, nicht die erhofften Erfolge zeigt.

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