"Benzema und Modric waren wie Harvard für Rodrygo" | OneFootball

"Benzema und Modric waren wie Harvard für Rodrygo"

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Rodrygo Goes (21) scheint nach drei Jahren im Trikot von Real Madrid endlich den Durchbruch geschafft zu haben. Sehr zur Freude seines ehemaligen Vorgesetzten Jorge Sampaoli.

Real Madrid kann Ende Mai seinen 14. Titel in der Champions League gewinnen, obwohl es kurz vor dem Ende des Halbfinal-Rückspiels gegen Manchester City nicht danach aussah, als ob es die Königlichen ins Finale schaffen würden.

Die Mannschaft von Pep Guardiola führte nach dem Treffer von Riyad Mahrez mit 1:0 im Estadio Santiago Bernabeu. Das Hinspiel hatten die Citizens mit 4:3 für sich entschieden. Real schafft es in die Verlängerung, weil Rodrygo Goes als Joker in der Nachspielzeit doppelt traf. Karim Benzema erzielte in der Verlängerung den entscheidenden Treffer zum Finaleinzug.

Rodrygo kommt in der Champions League nach zehn Partien nun bereits auf fünf Tore und zwei Vorlagen. Im Schnitt trifft er alle 101 Minuten in der Königsklasse. Der 21 Jahre junge Brasilianer hat seinen Durchbruch bei Real offenbar geschafft.

Jorge Sampaoli, der den Südamerikaner aus gemeinsamen Zeiten beim FC Santos bestens kennt, wundert die Leistungssteigerung eines ehemaligen Spielers nicht. "Das Training bei Real Madrid ist ein bisschen wie in Harvard zu studieren… Er arbeitet mit Benzema, Modric … das sind alle großartige Spieler", erklärte der argentinische Übungsleiter von Olympique Marseille laut der Sporttageszeitung AS.

Sampaoli coachte den heutigen Real-Stürmer in der Saison 2018/2019. "Ich habe nur gute Erinnerungen an Rodrygo", berichtet der ehemalige argentinische Nationalcoach. Damals sei Rodrygo noch sehr jung gewesen, aber bereits sehr abgeklärt und reif für sein Alter. "Er hat eine tolle Qualität. Er war immer clever vor dem Tor."

Sampaoli mit Olympique Marseille erfolgreich

2019 trennten sich die Wege von Sampaoli und Rodrygo. Während der Angreifer für 45 Millionen Euro zu Real Madrid wechselte, heuerte der Coach bei Atletico Mineiro an. Seit 2021 trainiert er Olympique Marseille. Mit dem Traditionsverein aus Südfrankreich steht er kurz davor, die Champions-League-Qualifikation klarzumachen.

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