Bender-Transfer: Klopp brauchte nur eine Minute am Telefon

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Borussia Dortmund hat sich nach dem Beinahe-Kollaps Mitte des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrhunderts mit vielen cleveren Transfers und Personalentscheidungen wieder nach oben gekämpft. Zu den besten Deals gehörte die Verpflichtung von Sven Bender, der im Tausch für Antonio Rukavina 2009 von 1860 München kam.

Der defensive Mittelfeldspieler hatte seinerzeit 63 Zweitliga-Spiele auf dem Konto, galt als großes Talent. Der BVB wiederum galt noch nicht als Traumziel für Nachwuchs-Juwelen, wie es heute der Fall ist. Wie also landete Bender in Dortmund? Zu verdanken ist es Jürgen Klopp. "Kloppo hat mich damals angerufen. Nach einer Minute habe ich gewusst: Da will ich hin", zitiert der kicker den heute 32-Jährigen, der seine Karriere bei Bayer Leverkusen nach dem 34. Spieltag gemeinsam mit Zwillingsbruder Lars Bender beendet.

"Geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen"

Bemerkenswert: Ein persönliches Treffen brauchte das Löwen-Talent nicht, um sich mit Haut und Haaren Klopp und dem BVB zu verschreiben. "Nur über das Telefon hat er es irgendwie geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen, dass ich gesagt habe: Da muss ich hin. Was anderes kommt gar nicht mehr infrage", erinnert Bender. Seinen Entscheid sollte er nicht bereuen. Der siebenfache Nationalspieler machte über 200 Pflichtspiele für den BVB, gewann je zwei deutsche Meisterschaften und DFB-Pokale. Zudem gehörte 'Iron Manni' stets zu den Publikumslieblingen bei den Schwarzgelben. Nur passend scheint da, das sein letztes Bundesliga-Spiel mit Bayer 04 am 22. Mai in Dortmund steigt.

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