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·22. September 2022

Bei der U23: Schulz sammelt wieder Spielpraxis

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Borussia Dortmund hat im Sommer nicht jedes Ziel auf dem Transfermarkt erreicht. Ein Abschied von Top-Verdiener Nico Schulz ließ sich nicht realisieren, weil es wohl kein großes Interesse am Ex-Nationalspieler gab. Bei den Bundesliga-Profis des BVB darf der Linksverteidiger nur trainieren, Einsätze sind nicht mehr vorgesehen. Die holt sich der 29-Jährige nun in der U23 der Schwarzgelben.

Am Donnerstag stand er im Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten Go Ahead Eagles in der Startformation von Christian Preußer und bestritt etwa 60 Minuten für die Drittliga-Truppe des BVB. Wie die Ruhr Nachrichten melden, ging dem Einsatz ein entscheidendes Gespräch mit Edin Terzic zuvor. Ein weiteres soll demnach in Kürze mit Sebastian Kehl folgen. Mit dem Sportdirektor könnte Schulz demnach eine dauerhafte Versetzung in den U23-Kader abmachen, in deren Folge der gebürtige Berliner in den kommenden Wochen und Monaten Spielpraxis sammeln und sich so für einen Vereinswechsel im Winter bereitmachen würde.

Vor drei Jahren 25 Millionen Euro teuer

Im Sommer 2019 hatte der BVB noch 25 Millionen Euro für die Dienste von Schulz an die TSG Hoffenheim überwiesen, schnell erwies sich der Transfer jedoch als Fehlgriff. In 61 Pflichtspielen konnte der zwölffache Nationalspieler seine Qualitäten in den seltensten Fällen auch nur andeuten. Seit der Rückkehr von Terzic auf die Trainerbank ist Schulz konsequent aussortiert worden, der BVB kommt aber der vertraglichen Pflicht nach, ihm die Trainingsteilnahme zu ermöglichen.

BVB II liegt auf Abstiegsplatz

Eine durch eine Ex-Freundin des Fußballprofis Strafanzeige wegen häuslicher Gewalt hatte mit der sportlichen Entscheidung der Schwarzgelben nichts zu tun, zumal die Vorwürfe, die Schulz dem Vernehmen nach bestreitet, erst publik wurden, als ihm schon klar kommuniziert worden war, dass er beim BVB keine Zukunft mehr habe. Ob der schnelle Flügelspieler in der 3. Liga auf sich aufmerksam machen kann, bliebe abzuwarten. Die 'Zwote' des BVB verbringt die Länderspielpause auf einem Abstiegsplatz.

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