Bayern steht vor einer Mammutaufgabe: 3 Erkenntnisse aus dem Spiel gegen PSG

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Mit 2:3 musste sich der FC Bayern gestern Abend im Viertelfinal-Hinspiel gegen Paris St. Germain geschlagen geben und steht damit vor einer Riesenaufgabe im Rückspiel nächste Woche. Trotz zahlreicher Chancen ging der FCB am Ende als Verlierer vom Platz. Robert Lewandowski und Serge Gnabry wurden schmerzlich vermisst, doch ihre Abwesenheit war nicht der Hauptgrund für die Niederlage.

1. Der Schuh drückt vorne und hinten

Wahrscheinlich hätten Robert Lewandowski oder Serge Gnabry einen der restlichen 29 Torschüsse versenkt, die den Weg nicht ins Tor gefunden haben. Am Ende konnten aber nur Müller und Choupo-Moting den Ball über die Linie drücken. Trotz 31:6 Torschüssen fährt der FC Bayern nun mit einem 2:3 nach Paris und hat einen mächtigen Berg zu erklimmen.

Und genau hier liegt das Problem: Die Defensive lässt zu viele Großchancen vom Gegner zu. Zwar hat PSG nur sechs mal aufs Tor geschossen, nahezu jeder Abschluss war aber extrem gefährlich. Vor allem Kylian Mbappe bekam die Bayern-Hintermannschaft zu keinem Zeitpunkt des Spiels wirklich in den Griff. Auch Neymar sorgte für viel Unruhe und war in der Offensive omnipräsent.

2. Bayern verliert nach über zwei Jahren wieder ein CL-Spiel

Die letzte Niederlage des FC Bayern in der Champions League datiert aus einer Zeit als Corona nur als erfrischendes, mexikanischen Bier bekannt war und Niko Kovac noch das Zepter schwang. Im März 2019 verloren die Münchner daheim mit 1:3 gegen den FC Liverpool und schieden im Achtelfinale aus. Bis heute gewannen sie 18 von 19 CL-Spielen und konnten zwischenzeitlich den Wettbewerb gewinnen.

Auffällig: Die letzten drei CL-Niederlagen kassierte der Rekordmeister allesamt daheim.

3. Die Statistik gibt sehr wenig Hoffnung

32 Teams haben vor dem FC Bayern in der Geschichte der Champions League im Hinspiel daheim drei oder mehr Gegentore kassiert. Kein einziges konnte das Rückspiel noch zu seinen Gunsten umbiegen. Zudem verlor der FCB alle seine bisherigen fünf Auswärtsspiele gegen PSG.

Die Münchner stehen also vor einer Mammutaufgabe, um diese Statistiken endlich zu durchbrechen.