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·3. Dezember 2023

Bayern-Sportdirektor Freund spricht über Verhältnis zu Tuchel

Artikelbild:Bayern-Sportdirektor Freund spricht über Verhältnis zu Tuchel

Seit dem 1. September ist Christoph Freund (46) als Sportdirektor beim FC Bayern tätig und arbeitet seitdem auch mit dem Münchenern Chefcoach Thomas Tuchel (50) zusammen. Nun hat der Österreicher offen über das Verhältnis zwischen den beiden Bayern-Funktionären gesprochen.

Als Nachfolger für den im Mai entlassenen Hasan Salihamidzic (46) heuerte Christoph Freund im September als Sportdirektor des FC Bayern an. Die Einstellung des Österreichers kam relativ überraschend – auch für Thomas Tuchel, der eigenen Aussagen zufolge ebenfalls erst aus den Medien davon erfahren hatte.


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Am Verhältnis der beiden änderte dies offenbar nichts: "Wir sprechen täglich, der Thomas und ich, und es macht wirklich großen Spaß, sich mit ihm auszutauschen, über Fußball zu diskutieren oder auch über andere Sachen im Leben zu sprechen", erklärte Freund in einem Video mit Fan-Fragen auf dem offiziellen YouTube-Kanal des FC Bayern.

"Wir haben einen guten Draht zueinander gefunden"

Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Bei Borussia Dortmund hat er sich überhaupt nicht mit BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (64) und Michael Zorc (61) verstanden. Und auch bei Paris Saint-Germain galt das Verhältnis zwischen Tuchel und dem damaligen Sportdirektor Leonardo als sehr angespannt.

Mit Freund scheint es nun anders zu laufen: "Er ist ein richtig, richtig guter Trainer, aber auch ein richtig guter Mensch, mit dem man gerne Zeit verbringt", schwärmte Freund und ergänzte: "Wir haben einen guten Draht zueinander gefunden."

Freund hat im Januar viel Arbeit vor sich

Angesichts der zukünftigen Arbeit ist das auch unabdingbar. Im Januar steht die erste Transferperiode von Freund an. Tuchel machte mehrfach öffentlich deutlich, was er von den Bayern-Verantwortlichen fordert. Zum einen will der Bayern-Coach einen defensiven Mittelfeldspieler. Zum anderen einen vierten Innenverteidiger.

Somit kommt viel Arbeit auf Freund zu. Zudem muss sich der ehemalige Funktionär von RB Salzburg mit etwaigen Vertragsverlängerungen auseinandersetzen. Oberste Priorität dürften die von Thomas Müller (34) und Leroy Sane (27) haben.

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