Bayern-Notnagel Bouna Sarr in Serie A begehrt - Spanien als Wunschziel | OneFootball

Bayern-Notnagel Bouna Sarr in Serie A begehrt - Spanien als Wunschziel

Logo: fussballeuropa.com

fussballeuropa.com

Im Jahr 2020 verpflichteten die Bayern den senegalesischen Nationalspieler Bouna Sarr als attraktive Alternative für die rechte Abwehrseite. Eine wirkliche Verstärkung war er seitdem aber nicht. Im Sommer wird er den Verein wohl verlassen. Eine einträgliche Lösung für Spieler und Verein.

Vor gut zwei Jahren war Hansi Flick, der damalige Trainer des deutschen Rekordmeisters, von Sarrs Fähigkeiten begeistert. Bei einem Testspiel gegen Olympique Marseille fiel der Defensivmann dem Coach derart ins Auge, dass Flick seine Vorgesetzten überredete, acht Millionen Euro nach Frankreich zu überweisen.

Nach seiner Ankunft erhielt Sarr einige Chancen, sein Können unter Beweis zu stellen. Genutzt hat er diese jedoch nicht. In seinen 27 Einsätzen hinterließ er weder beim Publikum noch beim Trainerteam bleibende Eindrücke. Mit der Zeit fiel er in der internen Hierarchie weit hinter Benjamin Pavard und Newcomer Josip Stanisic zurück. Selbst der im Sommer wechselnde Niklas Süle, der eigentlich im Abwehrzentrum zu Hause ist, wurde Sarr vorgezogen.

Sieg beim Afrika-Cup könnte sich für die Bayern auszahlen

Beim diesjährigen Afrika-Cup sahen die Verantwortlichen des Bundesliga-Tabellenführers dann den Bouna Sarr, den sie sich auch im Verein gewünscht hätten. Der Rechtsverteidiger sorgte für Stabilität in der Hintermannschaft Senegals und gewann mit den Löwen schließlich den Titel im Finale gegen Ägypten (4:2 i.E.).

Auch wenn die Tür beim FC Bayern für Sarr zu ist, profitiert der Verein möglicherweise von den starken Auftritten bei der Afrikameisterschaft, da sie den Fokus anderer Klubs auf sich zogen. Der FC Venedig und die AC Florentina haben den 30-Jährigen bereits auf dem Schirm. Wie die tz berichtet, priorisiert Sarr jedoch die spanische Liga. Um seinem Traum näherzukommen, wäre er selbst einer Ausleihe nicht abgeneigt.

In diesem Artikel erwähnt

Impressum des Publishers ansehen