Bayern München: Sevilla statt Frankfurt? Marc Roca auf Vereinssuche | OneFootball

Bayern München: Sevilla statt Frankfurt? Marc Roca auf Vereinssuche

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Dass Marc Roca mit seiner Situation beim FC Bayern München alles andere als zufrieden sein dürfte, liegt auf der Hand. In der vergangenen Saison, aber auch in der neuen unter Trainer Julian Nagelsmann spielt der spanische Mittelfeldspieler kaum eine Rolle. Ein Abgang bahnt sich an. Zuletzt immer wieder heiß thematisiert: ein Wechsel zu Eintracht Frankfurt. Markus Krösche, seines Zeichens Sportvorstand bei der SGE, hatte mit der Roca-Seite bereits zu Leipziger Zeiten Gespräche geführt. Nun sei es erneut zu einer ersten Annäherung gekommen, berichtete unlängst Sky. Auch laut Sport1 gibt es Interesse.

„Bild“: Spur nach Frankfurt nicht heiß

Die Bild ist dort anders informiert. „Er wurde jetzt überall ins Gespräch gebracht. Aber Eintracht wehrt sich, was ich so gehört habe, mit Händen und Füßen gegen das Gerücht“, erklärte Fußball-Chef Christian Falk im Podcast Bayern-Insider. Falk führte weiter aus: „Trainer Oliver Glasner wurde auch schon zitiert, dass sie auf dieser Position keinen Bedarf haben. Dort haben sie ja Kristijan Jakić. Daher denke ich nicht, dass Roca in Frankfurt landet.“ Was in diesem Zuge aber angemerkt werden muss. Fällt Jakić mal aus, sieht es eher dünn aus bei der Eintracht. Sebastian Rode, Vertreter Nummer eins, kann aufgrund einer Knieproblematik derzeit nicht als feste Startelfoption eingeplant werden. Es bleibt demzufolge abzuwarten, ob aus der Frankfurt-Verbindung zu Roca noch etwas wird. Eine viel konkretere Spur führt laut der Bild dafür in seine Heimat.

Rückkehr nach Spanien am wahrscheinlichsten?

Chefreporter Tobi Altschäffl erklärte, dass der Ruf Rocas in Spanien deutlich besser sei als in der Bundesliga, wo er nach wie vor nicht angekommen ist. „Er hat in seiner Vergangenheit gezeigt, was er für ein technisch feiner Spieler ist. Die Primera División ist, glaube ich, eine Liga, in der er wieder Selbstvertrauen tanken könnte.“ Als Interessenten werden in diesem Zuge Real Betis Balompié, in Deutschland bekannt als Betis Sevilla, sowie kein geringerer Klub als der FC Barcelona genannt. Bei Zweiterem könnte es sich aber um eine Ente handeln. „Betis ist tatsächlich an ihm interessiert, bei Barcelona weiß ich nicht, ob das seine Kragenweite ist“, so Altschäffl. Falk schlägt in die gleiche Kerbe: „Betis ist true, Barcelona eher not true.“ Die Bayern seien gewillt, den Spieler bereits in der Winterpause loszuwerden, wie es heißt. Vor allem ein Thema: ein Leihgeschäft. Doch auch ein Verkauf sei im Bereich des Möglichen, „wenn man vier bis sechs Millionen Euro auf den Tisch legt“, äußerte Falk. Was feststeht hingegen: „Diese Beziehung wird nicht mehr glücklich enden.“

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