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Augsburg | Weinzierl: „Was die FIFA macht, ist eine Katastrophe“

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News | Vor dem anstehenden Heimspiel gegen Arminia Bielefeld äußerte sich Augsburg-Trainer Weinzierl kritisch gegenüber der FIFA. Grund ist die Länderspielpause und damit verbunden Reisestrapazen für seine Spieler.

Cordova wohl doch früher zurück in Augsburg

Im anstehenden Heimspiel gegen Arminia Bielefeld muss der FC Augsburg wohl auf Carlos Cruezo (26) verzichten. Grund: Der Ecuadorianer musste während der Länderspielpause viele Flugkilometer auf sich nehmen, wird wohl erst am Abend vor dem Spiel zurückkehren. Entsprechend kritisch äußerte sich Trainer Markus Weinzierl (46) gegenüber dem Weltverband. „Was die FIFA macht, ist eine Katastrophe. Mit Cordova und mit Gruezo nimmt sie uns zwei Spieler weg“, wird der 46-Jährige vom Kicker zitiert. Auch Cordova (24) wurde zunächst erst Samstagabend zurückerwartet.

Überraschend jedoch: Während Gruezo weiter in Ecuador weilt, hat sich Cordova bereits auf den Rückweg nach Augsburg gemacht. Aus persönlichen Gründen, wie der Stürmer in den Sozialen Medien kundtat. Die Reisestrapazen seien ihm zu groß gewesen und er wolle sich voll auf den Verein konzentrieren. Wahrscheinlich ist, dass er die frühe Rückkehr aus dem Grund angetreten hat, dass ihm am Sonntagabend gegen Bielefeld ein Platz in der Startelf winkt. Florian Niederlechner (30) muss aufgrund einer Adduktoren-OP passen, während sein anderer Konkurrent, Alfred Finnbogason (32), erst Anfang der Woche ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist. Im Moment scheint Cordova also die Nase vor zu haben. Der gute Auftritt beim jüngsten Ligaspiel in Dortmund, wie Weinzierl selbst betonte, dürfte ihm einen umso größeren Vorteil verschaffen.

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