Aufstieg erneut verpasst: Muss jetzt auch der HSV-Finanzboss gehen?

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Matti Peters

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Der Hamburger SV hat auch im dritten Zweitligajahr den Aufstieg in die Bundesliga verpasst. Das wirkt sich neben der Pandemie natürlich auch auf die finanzielle Situation beim HSV aus. Der Druck auf den Finanzvorstand wächst.

Nach Informationen von ‚Sport1‘ befinden sich zahlreiche Entscheidungsträger auf dem Prüfstand. Konkret geht es demnach auch um Finanzvorstand Frank Wettstein. Bei der Hauptversammlung der Aktionäre der HSV Fußball AG unterrichtete der Wirtschaftsprüfer über die finanzielle Situation.

Er geht von einem Minus von 13 Millionen Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr aus. Die zu erwartenden Einnahmen aus dem Verkauf des Stadiongrundstücks (23,5 Millionen Euro) wurden in diesem Zusammenhang einkalkuliert.

‚Sport1‘ informierte weiterhin darüber, dass Wettstein heftige Kritik von Karl Gernandt, Vertreter von Aktionär Klaus-Michael Kühne und Ex-HSV-Aufsichtsratschef erhielt. Gernandt kritisierte demnach im Rahmen der Hauptversammlung vor allem, dass Finanzvorstand Wettstein nicht ausreichend Maßnahmen eingeleitet habe, um die finanzielle Situation zu verbessern.

Auch die übrigen Aktionäre der HSV Fußball AG äußerten scharfe Kritik an den sportlichen und wirtschaftlichen Ergebnissen des aktuellen Vorstands. Ob der Verein auf dieser Position folglich einen Personalwechsel vornehmen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Die besten Argumente hat Wettstein dem Eindruck zufolge aber nicht.