Aufhebung der Sperre gegen Manchester City: Tebas kritisiert CAS

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Manchester City wurde von der UEFA für zwei Jahre von allen internationalen Wettbewerben ausgesperrt und zu einer Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro verurteilt. Doch der internationale Sportgerichtshof CAS kam zu einer anderen Beurteilung. Dafür gab es Kritik von LaLiga-Präsident Javier Tebas.

Manchester City darf an der Champions League teilnehmen und muss nur noch zehn Millionen Euro Strafe zahlen. Der in der Kritik stehende internationale Sportgerichtshof CAS (Court of Arbitration for Sport) hat die UEFA-Strafe somit nicht bestätigt und für großen Ärger in der Branche gesorgt. „Wir müssen neu prüfen, ob das CAS das geeignete Gremium ist, um gegen instituionelle Entscheidungen im Fußball Berufung einzulegen“, stellte Javier Tebas gegenüber BBC-Reporter Simon Stone fest.

Tebas mit heftiger Kritik

Der Sportgerichtshof entspreche nicht „dem Standard“, der für solche Entscheidungen nötig sei. Der LaLiga-Präsident bestätige damit die Vorbehalte, die es gegen die höchste Sportinstanz gebe: Sie sei nicht unabhängig, es mangele an Transparenz und Sportverbände könnten dort Einfluss nehmen. Das Wörtchen Korruption ist also nicht fern.