Auch beim Klassenerhalt: Auf Werder warten ungewisse Zeiten

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Antonia Hennigs

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Eine Saison zum Vergessen war es für Werder Bremen sowieso. Sollte man trotzdem weiter als Erstligist aus dieser Spielzeit gehen, hätte man immerhin das Schlimmste verhindert. Die Vorbereitung auf die Relegationspartien gegen Heidenheim ist in vollem Gange, doch auch bei einem positiven Ausgang werden die Bremer erst einmal vor Sorgen und Ungewissheit stehen.

Es wird davon ausgegangen, dass sich am Führungspersonal nichts verändern wird, schreibt die ‚Bild‘. Marco Bode und Manager Frank Baumann wollen ebenso weitermachen wie Trainer Florian Kohfeldt. Das Trio bleibt und muss sich mehr Problemen, aber geringeren finanziellen und sportlichen Möglichkeiten stellen.

Werder bleibt keine andere Chance, als die Topspieler zu verkaufen. Milot Rashica wird aufgrund der Coronakrise und seiner enttäuschenden Rückrunde allerdings weniger einbringen als erwartet und auch Stammspieler wie Ludwig Augustinsson, Davy Klaassen und Jiri Pavlenka müssen möglicherweise verkauft werden, um aus Klubsicht weiter handlungsfähig zu bleiben.

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Dass dadurch an Qualität eingebüßt wird, ist kaum vermeidbar. Doch nach dieser verheerenden Saison müssen die Prioritäten an der Weser erst einmal anders gesetzt werden, es muss sich nach unten orientiert werden. Ob das mit der erwartet unveränderten Führungsriege funktionieren kann, bleibt abzuwarten.