Arsenal | Besitzer Kroenke entschuldigt sich bei Trainer und Mannschaft

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News | Nach den turbulente letzten Tagen rund um die Super League und dem Rückzieher der Klubs, hat sich Arsenal-Besitzer Stan Kroenke bei Arsenal-Trainer Mikel Arteta und der Mannschaft entschuldigt. 

Arsenal-Besitzer Kroenke und Geschäftsführer entschuldigen sich

Die Aufregung in der Nacht des 18. auf den 19. April war groß. Zwölf der größten Klubs Europas haben bekanntgegeben, sich der sogenannten Super League anzuschließen. Mit dabei waren auch die sechs größten englischen Vereine. Darunter auch der FC Arsenal. Nun sollen sich Arsenal-Besitzer Stan Kroenke (73) und Geschäftsführer Vinai Venkatesham bei Gunners-Coach Mikel Arteta (39) und seiner Mannschaft für den Alleingang entschuldigt haben. „Wir hatten ein Gespräch mit ihnen, Vinai hat vor allen gesprochen und erklärt, was passiert ist“, sagte Arteta auf der Presskonferenz vor der Partie gegen den FC Everton.

Nach sehr heftiger Kritik der gesamten Fußballwelt machten die sechs Premier-League-Klubs als erste einen Rückzieher. Vor allem die Fans der Vereine haben dabei eine große Rolle gespielt. „Sie haben die wahrscheinlich stärkste Botschaft gesendet, die es im Fußball je gab“, betonte Arteta. Der Vorstand der Londoner schrieb im Nachhinein einen offenen Brief an die Fans der Gunners. Darin entschuldigen sich die Verantwortlichen und gestehen ihren Fehler ein. Die gleiche Botschaft wurde auch an das Team vermittelt. „Ja, angefangen bei Vinai, den Besitzern und allen, die in den Prozess involviert waren“, bestätigte Arteta. Nachdem das Projekt gescheitert war, entschuldigten sich auch die Besitzer anderer Klubs bei ihren Anhängern.

Der Vorstand habe akzeptiert, „dass die Art und Weise, wie es gehandhabt wurde, schreckliche Konsequenzen hatte und dass es ein Fehler war“, führte der Spanier fort. „Sie haben sich dafür entschuldigt und die Gründe dafür erklärt. Vinai war sehr klar und transparent zu mir“, ergänzte Arteta. Ähnlich wie andere Trainer habe auch er bis kurz vor der Bekanntgabe nichts von den Plänen gewusst. „Ich habe es erst kurz vor dem Bekanntwerden der Nachricht erfahren, und dann ist alles völlig aus dem Ruder gelaufen“, erklärte er.

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