Arminia holt Scherning – Schalke 04 muss Grammozis weiter bezahlen | OneFootball

Arminia holt Scherning – Schalke 04 muss Grammozis weiter bezahlen

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Eigentlich klang es so, als könne das gut passen. Arminia Bielefeld war auf der Suche nach einem neuen Trainer. Der Start in die neue Saison ging mit vier Niederlagen in Folge völlig in die Hose – und das als Absteiger aus der Bundesliga. Daher musste Trainer Uli Forte gehen und ein Nachfolger wurde gesucht. Einen solchen hat Arminia jetzt auch gefunden, doch es ist nicht wie von Schalke erhofft Dimitrios Grammozis.

Die Ostwestfalen haben sich stattdessen mit Daniel Scherning geeinigt. Der 38-jährige, der als Spieler übrigens 2008/09 für den FC Schalke 04 II tätig war, ist neuer Cheftrainer bei Arminia Bielefeld, leitet bereits das heutige Training beim Tabellenvorletzten der 2. Bundesliga. Eigentlich besaß Scherning noch einen Vertrag beim Drittligisten VfL Osnabrück bis zum nächsten Sommer. Die Niedersachsen ließen Scherning aber gehen, ob eine Ablöse floss, ist nicht bekannt.

In Bielefeld ist Daniel Scherning alles anderes als ein Unbekannter. Erst spielte er zwei Saisons für die II. Mannschaft von Arminia Bielefeld. Dann war er insgesamt sechs Jahre lang von 2010 bis 2016 erst Co-Trainer, dann Cheftrainer der II. Mannschaft. Nun übernimmt er erstmals die erste Mannschaft, soll diese wieder zu Punkten und von den Abstiegsrängen wegführen.

Trainer Grammozis wird kein Armine

Damit ist aber auch klar, dass Arminia Bielefeld nicht die nächste Station von Dimitrios Grammozis wird. Der frühere Schalke-Trainer steht somit weiterhin beim FC Schalke auf der Lohnliste und soll kolportierte 1,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Sein Vertrag hatte sich automatisch verlängert, nachdem seine frühere Mannschaft den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga geschafft hatte. Er selbst war aber schon neun Spieltag vor Ende der Saison freigestellt worden.

Hätte er bei Arminia Bielefeld angeheuert, hätte zuvor der Vertrag mit dem FC Schalke 04 aufgelöst werden müssen. Das hätte den Knappen trotz wohl nötiger Abfindung sicher einiges an Geld gespart. Vorerst ändert sich also nichts am Status der Beziehung zwischen Grammozis und Schalke.

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