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·23. Februar 2024

Arbeitssieg? Andrich: "Wir beschweren uns nicht"

Artikelbild:Arbeitssieg? Andrich: "Wir beschweren uns nicht"

Bayer Leverkusen hat am Freitagabend mit einem 2:1-Heimsieg über den FSV Mainz 05 den nächsten Schritt zur historischen ersten Meisterschaft getätigt. Die Werkself tat sich dabei gegen den Tabellenvorletzten lange schwer und profitierte beim Siegtreffer von einem Lapsus des Torhüters Robin Zentner. Für solche Spiele ist der Begriff 'Arbeitssieg' erfunden worden.

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Andrich: "Wir müssen ehrlich zu uns sein"

Mit dieser Einschätzung ist auch Robert Andrich einverstanden. "Arbeit gehört immer dazu. Mainz, mit dem Sieg im Rücken, mit einem neuen Trainer, hat Aufwind gehabt", so der Mittelfeldmann beim Streamingdienst DAZN. "Wir müssen ehrlich zu uns sein und sagen, dass wir kein gutes Spiel gemacht haben, schon ein bisschen glücklich gewonnen haben. Aber wir beschweren uns nicht über die drei Punkte." Sie verhelfen Leverkusen über Nacht zu einem Elf-Punkte-Polster auf den FC Bayern, der am Samstagabend ein schweres Heimspiel gegen RB Leipzig bestreiten muss.


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"Viel zu viele Fehler": Leverkusen sprach Einladungen an Mainz aus

Leverkusen kam indes zu keinem Zeitpunkt der Partie gegen Mainz an das eigene Leistungsoptimum heran. "Wir waren zu ungeduldig, nicht genau genug. Wir haben die Lösungen nicht gefunden und wenn, dann haben wir sie falsch gefunden. So haben wir den Gegner immer wieder eingeladen, wir haben viel zu viele Fehler gemacht", analysiert Andrich. Der Nationalspieler betont aber auch, dass es "trotzdem eine Qualität" sei, ein solches Spiel nach schwacher Leistung (übrigens trotz Traumstarts) mit 2:1 über die Bühne zu bringen.

Glückstreffer als Siegtor: "Ich treffe den Ball schon sehr gut"

Dass dies gelang, war zumindest anteilig auch dem 29-Jährigen zu verdanken, der sich in der 68. Minute aus der Distanz ein Herz nahm und Zentner in die Situation brachte, einen folgenschweren Fehler zu begehen: Den wuchtigen, aber eigentlich zu zentralen Schuss bugsierte sich der Keeper selbst ins Netz. "Ich treffe den Ball schon sehr gut, natürlich ist es ein Torwartfehler, keine Frage. Aber er hat ein bisschen geflattert und ich bin froh, dass er reintrudelt." Es war wohl ein Paradebeispiel für das sprichwörtliche Glück des Tüchtigen. Wer durch solche Tore Spiele gewinnt, wird wahrscheinlich auch Deutscher Meister.

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