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·11. Dezember 2023
Anders als in Salzburg: Freund erklärt seine Philosophie bei Bayern

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·11. Dezember 2023
Sportdirektor Christoph Freund kam als hochgelobter Manager von Red Bill Salzburg zum deutschen Rekordmeister. In München muss er seine Philosophie aber anpassen. Der Österreicher gibt einen Einblick in seine Gedanken dazu.
Christoph Freund ist seit Anfang September Sportdirektor beim FC Bayern. Zuvor war er 17 Jahre bei Red Bull Salzburg. Damals war die Aufgabenstellung klar: Junge Talente finden und sie zu Topstars formen. Bestes Beispiel: Erling Haaland, der für Salzburg seine ersten Champions-League-Spiele machte – und später zu einem der besten und teuersten Stürmer weltweit wurde.
Beim FC Bayern hat Freund aber andere Gegebenheiten als in Salzburg. Im “Doppelpass” bei Sport1 hat Freund einen Einblick in seine Philosophie bei den Münchnern gegeben.
“Das Wichtigste beim FC Bayern ist, dass wir maximal erfolgreich bleiben. Der Transfermarkt wird in Zukunft nicht einfach sein, vor allem wenn man sich die Fernsehgelder in England anschaut. Man muss sich einfach überlegen: Wie kann man da mithalten in den nächsten Jahrzehnten?”, erklärte der Österreicher.
Der 46-Jährige weiter: “Es gilt, eine gesunde Mischung zu finden: Aus wirklich guten Stars, Führungsspieler, die der Mannschaft Struktur geben, die voran gehen. Die auch in Topspielen der Mannschaft den Halt geben. Und dann auch trotzdem der Campus, der vor einigen Jahren errichtet wurde – dass man da noch mehr rausbekommt, noch mehr Qualität entwickelt und dann eine gesunde Mischung findet.”
Freund will in Zukunft auf eine ausgewogene Kaderstruktur setzen: “Ich glaube die Kaderstruktur wird in Zukunft ein ganz wichtiger Bestandteil sein. Weil wir nicht endlos Geld zur Verfügung haben. Wir müssen das Geld, das uns zur Verfügung steht, richtig einsetzen. Da eine gute Struktur zu finden, das ist die richtige Philosophie, die den FC Bayern in Zukunft auszeichnen soll.”