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·27. Februar 2024

Alphonso Davies: Ablöse-Druck lastet auf dem FC Bayern München

Artikelbild:Alphonso Davies: Ablöse-Druck lastet auf dem FC Bayern München

Alphonso Davies ging im Januar 2019 zum FC Bayern München – Foto: Alex Grimm/Getty Images


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Alphonso Davies und Real Madrid schon einig?

MÜNCHEN/MADRID. Ein Profi des FC Bayern München bestimmt am Dienstag die Titelblätter der großen Sportzeitungen in Spaniens Hauptstadt: Alphonso Davies ziert die Cover von MARCA und AS. Dabei heißt es seitens der Gazetten übereinstimmend, Real Madrid würde sich nach einer demnach grundsätzlich erzielten Einigung mit dem Linksverteidiger jetzt auf die Verhandlungen mit der Münchner Führung vorbereiten.

Gut für die Königlichen: Sie befinden sich in der Causa anders als die Bayern in einer guten Ausgangsposition. Auf der betroffenen Abwehrseite besteht einerseits kein akuter Bedarf, weil Trainer Carlo Ancelotti dort Ferland Mendy (Vertrag bis 2025) und Fran García (bis 2027) zur Verfügung stehen, theoretisch auch auf Eduardo Camavinga setzen kann. Real könnte dementsprechend also auch noch ein Jahr warten, um Davies dann ablösefrei zu bekommen. Dessen Kontrakt an der Isar endet bekanntlich ja zum 30. Juni 2025.

MARCA und AS am Dienstag

Und weil der 23-Jährige allem Anschein nach weiterhin nicht willens ist, den Deal rein nach den finanziellen Vorstellungen des deutschen Rekordmeisters zu verlängern, wird dieser wohl kaum eine Ablösesumme jenseits der 50 Millionen Euro verlangen können. Offenbar würde Real mit einer anfänglichen Offerte in Höhe von 40 Mio. Euro in den Poker einsteigen.

Keine Verlängerung? FC Bayern München will Geld sehen

Dass auf den Bayern ein Ablöse-Druck lastet, sofern man den Davies-Forderungen eines Gehalts von vermeintlich 20 Mio. Euro pro Saison nicht nachkommen will, hat Neu-Sportvorstand Max Eberl am Dienstag in der Pressekonferenz zu seiner Präsentation nicht verheimlicht. „Spieler ablösefrei zu verlieren, das möchte kein Klub, das möchte auch Bayern München nicht. Das Geld müsste man, wenn man ihn verkaufen würde, wenn man keine Verlängerung erreichen könnte… Man müsste vorher natürlich agieren. Ich muss aber erstmal sehen, wie der Stand ist“, meinte der Funktionär und verwies dabei auf einen ausstehenden Austausch mit Sportdirektor Christoph Freund. „Ich werde natürlich versuchen, das Gespräch fortzusetzen. Dann werden wir Entscheidungen fällen“, so Eberl.

Vorstandschef Jan-Christian Dreesen äußerte sich ebenfalls, gab zu Protokoll: „Natürlich haben wir mit Alphonso einen Spieler, der auf der linken Seite nicht nur durch seine Geschwindigkeit, sondern auch durch seinen Charakter und seine Offenheit die letzten Jahre eine hervorragende Entwicklung genommen hat. Wir sind in Gesprächen mit seinem Berater. Man wird sehen, wie kompliziert das ist. Jetzt wird sich Max in dem Kontext mit einbringen, Christoph hat hier schon Gespräche geführt.“

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Reals Interesse an Davies rührt auch daher, dass man sich nach der langen Marcelo-Ära auf der linken Verteidigerseite wieder nach mehr Offensivpower sehnt. Mendy besticht bei den Blancos bloß mit seiner defensiven Souveränität, ist zudem verletzungsanfällig. Der erst zur laufenden Saison zurückgekehrte García zeigt derweil unter dem Strich noch nicht das Niveau für einen Stammplatz bei Real. Von einem der beiden würden sich die Madrilenen sicherlich trennen, sollte der Davies-Deal klappen.

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