Allegri zählt Juventus nicht zu Favoriten auf den Henkelpott | OneFootball

Allegri zählt Juventus nicht zu Favoriten auf den Henkelpott

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Klammert man die letzten anderthalb Jahre aus, hat Juventus die erfolgreichste Phase der Vereinsgeschichte hinter sich. Neun Scudetti in Folge wiesen die absolute Dominanz der Alten Dame in Italien aus. Nur auf europäischer Bühne gelang der letzte Satz nicht. Massimiliano Allegri glaubt wohl auch kaum daran, dass es dieses Jahr klappt.

Dem ersehnten ersten Triumph in der Champions League seit 1996 kam Juventus unter dem neuen, alten Trainer mit den Finaleinzügen 2015 und 2017 nahe, gegen den FC Barcelona und Real Madrid unterlag die Elf von Allegri dann aber jeweils klar. Heuer zählt der 54-Jährige die Bianconeri nicht unter den ersten Anwärtern auf den Henkelpott. "Der FC Liverpool, der FC Bayern, Manchester City und Real Madrid, diese vier und Paris Saint-Germain", so Allegri in der Pressekonferenz vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Malmö FF, werden den Titel wohl unter sich ausmachen.

"Werden erster und bekommen dann PSG zugelost"

Neben dem amtierenden Titelträger Chelsea fehlt in der Auflistung eben besonders bemerkenswerterweise Juventus. Dabei macht die Alte Dame in der laufenden Saison in Europa einen besseren Eindruck als in der Serie A, hat vor dem Gruppenfinale im Fernduell mit Chelsea noch die Chance auf Platz eins. Den hält Allegri aber nicht für sonderlich entscheidend. "Die meisten Anwärter auf den Titel sind Gruppenerster. Aber man braucht auch Glück. Vielleicht werden wir erster und bekommen dann PSG zugelost", unkt der Trainer-Rückkehrer.

"Denken zwei Monate nur an die Meisterschaft"

Wichtig sei es gewesen, sich frühzeitig für die K.o.-Phase zu qualifizieren. "Wir beenden jetzt die Gruppe, dann denken wir für zwei Monate nur an die Meisterschaft und stürzen uns dann wieder auf die Königsklasse", so Allegri. In der Serie A muss der aktuelle Tabellenfünfte sieben Punkte auf die Champions-League-Ränge gutmachen. Dabei soll auch ein Sieg gegen die Schweden helfen. "Wenn man gewinnt, fühlt man sich besser, trainiert besser und hat mehr Sicherheit", weiß der erfahrene Übungsleiter. Für Malmö geht es dabei am Mittwochabend um nichts mehr, der schwedische Meister ist bereits als Schlusslicht der Gruppe H ausgeschieden.

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