Akanji: "Konstant auf Strecke? Da gibt es nur ein Team" | OneFootball

Akanji: "Konstant auf Strecke? Da gibt es nur ein Team"

Logo: fussball.news

fussball.news

Borussia Dortmund hat am Samstag einen recht glücklichen Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim eingefahren. Das 3:2 beim tabellarischen Verfolger war nicht zuletzt Manuel Akanji zu verdanken, der vor einer verletzungsbedingten Auswechslung wichtige Rettungsaktionen verzeichnete. Der Innenverteidiger kann sich derweil die sprunghaften Leistungen des BVB auch nicht so recht erklären.

"Wie viele Teams liefern schon konstant auf Strecke ab? Ich glaube, da gibt es nur ein Team und das wird seit vielen Jahren Meister", zitieren die Ruhr Nachrichten den Schweizer. Gemeint ist natürlich der FC Bayern, dem Dortmund zumindest bis Sonntagabend auf nur noch drei Punkte auf die Pelle gerückt ist. Konstanz bleibt beim BVB dennoch eines der Zauberworte. "Wir haben viele Spiele, in denen wir gut spielen und danach dann nicht so gut. Wir müssen es hinkriegen, dass wir auch an nicht so guten Tagen die Gegentore nicht so einfach zulassen und als Mannschaft auftreten", sagt Akanji. Der Sieg in Hoffenheim sei "schon mal ein guter Schritt" gewesen.

"Natürlich darf das in Sankt Pauli nicht passieren"

In jedem Fall entspannt er die Lage etwas, nachdem sich der BVB nach indiskutabler Leistung unter der Woche aus dem DFB-Pokal verabschiedet hatte. Das war selbstredend auch am Samstag noch ein großes Thema. "Natürlich darf das in Sankt Pauli nicht passieren. Vielleicht waren wir am Anfang nicht bereit, auf jeden Fall hätten wir das Spiel nicht verlieren dürfen. Es passiert aber halt", erklärt Hans-Joachim Watzke beim TV-Sender Sky. Der Geschäftsführer will es nicht schönreden, betont aber auch, dass im Pokal hin und wieder derartige Missgeschicke passieren.

"Hat nichts mit der Mentalität der Mannschaft zu tun"

"Wir waren in den letzten zehn Jahren sechsmal im Finale. Davon haben wir dreimal gewonnen und dreimal verloren. Das spricht nicht unbedingt für eine Mannschaft, die im DFB-Pokal nicht ambitioniert ist", zählt der BVB-Boss auf. Das Ausscheiden in Hamburg subsummiert Watzke unter der Formel "Shit happens", und betont: "Das hat aber nichts mit der Mentalität der Mannschaft zu tun." Ebendiesen Vorwurf hatte sich Dortmund dieser Tage einmal mehr gefallen lassen müssen. Chefcoach Marco Rose vermeidet die Wortwahl Mentalität, spricht stattdessen immer wieder von der nötigen "Haltung", die sein Team annehmen müsse.

"Unsere Aufgabe, unser Job und unser Anspruch"

"Man muss mit Dingen umgehen können, die dann in einem Spiel passieren: Schneller Rückstand, schlechter Platz, aggressiver Gegner. Das sind alles Dinge, die eigentlich klar sind", blickt Rose bei Sky auf das Pokal-Aus zurück. Eingestellt hatte der Übungsleiter die gut besetzte BVB-Truppe auf diese Faktoren also durchaus. "Aber aus diesem Wissen eine klare Leistung auf den Platz zu bringen, die genau auf diese Punkte reagiert, das ist unsere Aufgabe, unser Job und unser Anspruch, um immer wieder erfolgreich zu sein." Gegen Hoffenheim gelang das zumindest vom Ergebnis her, Rose selbst konstatierte einen "schmeichelhaften Sieg".

In diesem Artikel erwähnt

Impressum des Publishers ansehen