Akanji erst Retter, dann runter – Gladbach-Schweizer verlieren erneut | OneFootball

Akanji erst Retter, dann runter – Gladbach-Schweizer verlieren erneut

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An diesem Samstag waren wieder einige Schweizer Legionäre auf den Fussballplätzen des Kontinents im Einsatz. Hier gibt es wie gewohnt die Übersicht zu den Leistungen der Schlachtenbummler.

Milos Veljkovic (Werder Bremen): Was für ein spektakulärer Nachmittag, den der SV Werder mit einem 4:3 in Paderborn positiv zu Ende bringt. Milos Veljkovic hatte einen schwachen Moment, als er beim 1:2 aus Bremer Sicht Torschütze Muslija nicht entschieden genug angegriffen hatte. Ansonsten solide.

Gökhan Inler (Adana Demirspor): Stand nach seiner verletzungsbedingten Pause wieder in der Startelf – und prompt gab es nach einer Niederlage wieder einen Sieg. Beim ungefährdeten 5:0 von Gökhan Inler und Co. gegen Karagümrük stand der Captain 75 auf dem Grün.

Silvan Hefti (FC Genua): Der Anfang des Jahres nach Italien gewechselte Schweizer wartet in der Serie A noch immer auf seinen ersten Sieg. Im Heimspiel gegen Udinese war Silvan Hefti auf der rechten Seite einer der Besten, konnte die Nullnummer aber nicht verhindern.

Bayer Leverkusen – FC Augsburg 5:1 (2:0)

Gerardo Seoane und die Seinen untermauern eindrucksvoll, dass sie wieder in die Champions League wollen. Das 5:1 war ein Statement im Kampf um die Königsklassen-Ränge. Der deutliche Heimsieg bedeutete gleichweg eine deftige Schlappe für die anderen Legionäre Ruben Vargas und Andi Zeqiri, die sich je eine Hälfte abwechselten. Vargas startete auf der rechten Aussenbahn, hatte allerdings einen vollkommen gebrauchten Tag. Zeqiri machte seine Sache im zweiten Abschnitt nicht wirklich besser.

TSG Hoffenheim – Borussia Dortmund 2:3 (1:1)

Gregor Kobel und Manuel Akanji standen in der Dortmunder Startelf. Kobel war nach etwa zehn Minuten bockstark unterwegs und verhinderte gegen Rutter gekonnt den 1:1-Ausgleich. Kurz vor Schluss stand der Goalie gleich mehrfach im Fokus, spielte einmal gut mit und packte wenige Minuten später sicher zu.

Akanji hatte seinen überragenden Moment kurz vor der Pause, als er Kramaric vor dem leeren Tor mit einer satten Grätsche am Einschieben hinderte. In der 83. Minute dann der Schock, als Akanji im eigenen Sechzehner liegen blieb, erst behandelt und dann ausgewechselt wurde. Extrem bitter für den Innenverteidiger, der nach seiner Knie-Operation sein Startelf-Comeback gab.

Silvan Widmer (Mainz 05): Krasse Blamage für die Rheinhessen beim abgeschlagenen Tabellenletzten Fürth (1:2)! Silvan Widmer, der bisher überzeugende Auftritte ablieferte, hatte heute mal einen schwachen Nachmittag. In der ersten Halbzeit hatte Widmer noch fast den Ausgleich erzwungen, der Ball prallte von einem Fürther aber nur gegen die Latte. Der Schweizer gewann ansonsten wenige Zweikämpfe und brachte nur etwas mehr als die Hälfte seiner Zuspiele an den eigenen Mann.

Borussia M’gladbach – Union Berlin 1:2 (1:1)

Die gute Nachricht aus Schweizer Sicht zuerst: Urs Fischer steht mit seinem Team auf dem sensationellen 4. Platz, der zur Teilnahme an der Champions League berichtigt. Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria und Breel Embolo gucken dagegen einmal mehr in die Röhre – aus den letzten acht Bundesliga-Spielen gab es nur einen Sieg, dafür aber sechs Niederlagen.

Sommer hatte nicht viel zu tun, die Berliner kreierten nicht sehr viele Chancen. Gegen Kruses Penalty konnte er trotz seiner zuletzt zwei gehaltenen nichts ausrichten. Übrigens war Zakaria Verursacher des Penaltys, der den Ball nach Ansicht der Videobilder strafbar an die Hand bekommen hatte. Embolo stand wieder in der Startelf, verzeichnete allerdings keine ernstzunehmende Chance.

Fabian Schär (Newcastle United): Die Magpies können tatsächlich noch gewinnen. Fabian Schär und seine Mitstreiter holten mit einem knappen 1:0 in Leeds den erst zweiten Sieg dieser Saison. Der Abwehrmann lieferte eine gute Partie ab, klärte starke achtmal und blockte zwei Schüsse der Heimelf ab.

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