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·4. Oktober 2022

Adeyemi und Malen in der Kritik: Das fordert BVB-Sportdirektor Kehl von seinen Stürmern

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Ihr Start in die Saison 2022/23 verlief äußerst vielversprechend. In der ersten Runde des DFB-Pokals wirbelten Donyell Malen (23) und Karim Adeyemi (20) immer wieder durch die Abwehrreihe des TSV 1860 München. Zum 3:0-Erfolg des BVB trugen sie mit insgesamt zwei Toren und einer Vorlage bei. Doch in der Bundesliga stehen beide bei null Scorerpunkten.

Zufrieden stellt das weder die Spieler noch den Sportdirektor Sebastian Kehl (42). Gegenüber dem „Kicker“ weist er darauf hin, dass sowohl Malen als auch Adeyemi das Ziel hätten, „zur WM zu fahren“. Einfach dürfte es für beide nicht werden, standen sie für ihre Nationalmannschaften in der laufenden Saison keine Minute auf dem Platz. Das sah in der vergangenen Spielzeit noch ganz anders aus. Malen lief für die Elftal sechsmal auf und erzielte zwei Treffer. Adeyemi absolvierte für die DFB-Auswahl vier Spiele (ein Tor).

Doch abgeschrieben sind die beiden Offensivkräfte des BVB nicht, meint Kehl. Sie müssten sich nun mit entsprechenden Leistungen anbieten. „Dazu bekommen sie in den kommenden Wochen viele Möglichkeiten“, betont der Ex-Profi. „Es warten attraktive Gegner und herausfordernde Aufgaben auf uns. Da können sie zeigen, dass sie in die jeweiligen Kader gehören.“

Kehl: Extremer Hype um Adeyemi

Adeyemi und Malen zeichnet aus, dass sie mit einer Geschwindigkeit von mehr als 34 km/h über den Platz sprinten. Ihre Quoten bei der PSV Eindhoven bzw. RB Salzburg belegen ihre Torgefährlichkeit. Malen traf in 116 Pflichtspielen 55 Mal, während Adeyemi in 94 Einsätzen für den österreichischen Serienmeister 33 Tore erzielte.

„Donny gibt uns mit seiner Qualität im Eins-gegen-eins, gerade auch in engen Räumen, ein Element, das wir im vergangenen Jahr nach dem Abgang von Jadon Sancho brauchten“, urteilt der BVB-Sportchef. Davon müsse er mehr zeigen. „Wir hoffen uns von ihm einen Schritt nach vorne, gerade was seine Tore und Assists angeht.“

Adeyemis Stärke seien die „Läufe hinter die letzte Linie“, erläutert Kehl. „Er kann auch in Umschaltmomenten eine Waffe darstellen.“ Sein Start in Dortmund sei dem deutschen Nationalspieler nicht leichtgefallen, ist sich der 42-Jährige sicher. Es habe einen „extremen Hype“ um den gebürtigen Münchener gegeben. „Wir aber wussten, dass er ein bisschen Zeit braucht“, betont Kehl. Doch der BVB werde an ihm „noch viel Freude“ haben.

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