Abhängig von Terodde? Drexler: "Verstehe Diskussion gar nicht" | OneFootball

Abhängig von Terodde? Drexler: "Verstehe Diskussion gar nicht"

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Simon Terodde muss noch mindestens eine Woche auf seinen geschichtsträchtigen 154. Treffer in der 2. Bundesliga warten. Der Stürmer des FC Schalke 04 ging am Freitagabend bei Hannover 96 leer aus. Die Königsblauen gewannen entgegen aller Diskussionen um die Abhängigkeit vom Top-Stürmer trotzdem. Dominick Drexler dürfte sich bestätigt fühlen.

"Ich verstehe diese Diskussion gar nicht. Dieses außergewöhnliche Talent, das Simon hat, sollten wir nutzen und das tun wir auch. Das hat für mich nichts mit Abhängigkeit zu tun", sagt der Sommer-Neuzugang gegenüber dem Portal Der Westen. Vor dem Sieg in Hannover hatte Terodde über zwei Drittel aller Saisontore des FC Schalke 04 besorgt, am Freitagabend war es nun Marcin Kaminski, der die Königsblauen tief in der Nachspielzeit zur Glückseligkeit schoss.

"Warum sollten wir denn so blöd sein?"

"Ich muss da fast eine Gegenfrage stellen: Warum sollten wir denn so blöd sein und Simon nicht in die Position bringen, wo er trifft?", so Drexler. "Sollen wir jetzt eher versuchen, den Drexler dauernd anzuspielen, dass der am Ende die Dinger übers Tor schießt?", scherzt der gebürtige Bonner. Solange Terodde verfügbar sei und sich als treffsicher erweist, wolle Schalke seine Qualitäten "eiskalt ausnutzen und hoffen, dass er 40 Tore schießt", erklärt der Mittelfeldmann.

"So einem Typen gönnt man solche Rekorde"

Dass die vergangenen Wochen beinahe zum Personenkult um den Angreifer geführt haben, findet Drexler derweil nicht weiter verwerflich. "Das hat er sich verdient. Er ist ein geiler Typ, das kommt zu seinen spielerischen Fähigkeiten noch dazu. So einem Typen gönnt man solche Rekorde als Mitspieler dann auch, weil er so ist, wie er ist", meint der 31-Jährige. Terodde selbst bewies derweil auch ohne einen Treffer gegen Hannover den richtigen Riecher: Er hatte selbst prophezeit, dass er diesmal leer ausgeht (fussball.news berichtete).

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