3 Erkenntnisse: Deshalb hat Deutschland das Spiel gedreht | OneFootball

3 Erkenntnisse: Deshalb hat Deutschland das Spiel gedreht

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Mit 2:1 hat sich Deutschland am Freitagabend im WM-Qualifikationsspiel der Gruppe J gegen Rumänien durchgesetzt. Dabei sah es anfangs gar nicht danach aus, denn das DFB-Team lag sogar mit 0:1 hinten.

Aus dem Volksparkstadion berichtet fussball.news-Reporter Tom Jacob

Ianis Hagi (9.) brachte die Gäste aus Rumänien früh in Führung. Erst im zweiten Durchgang konnte Deutschland die Begegnung durch Tore von Serge Gnabry (52.) und Thomas Müller (81.) noch drehen. fussball.news erklärt weshalb:

Willensleistung bis zum Schluss

Rumänien verteidigte stark! Immer dann, wenn die deutschen Angreifer mal mit Ball in den gegnerischen Strafraum kamen, war ein Verteidiger oder letztendlich der Torwart zur Stelle. Unermüdlich rannten die Jungs von Bundestrainer Hansi Flick an, gefährlich wurde es meist nur bei Schüssen aus der zweiten Reihe. Doch mit einem Unentschieden gaben sich die Adler nicht zufrieden. Bis zum Schluss wurde alles daran gesetzt, einen Sieg einzufahren, welcher durch das späte Müller-Tor auch gelang. "Eine tolle Mentalität", lobte Flick.

Einstudierte Eckball-Variante

Flanke Joshua Kimmich, Kopfballverlängerung von Leon Goretzka und Müller stand bei seinem Treffer etwa zehn Minuten vor Abpfiff mutterseelenallein am zweiten Pfosten und drückte den Ball über die Linie. Sorgte die Erfahrung des 32-jährigen Schlitzohres für den Erfolg? Oder war es eine einstudierte Variante? "Es ist schon so, dass wir uns da etwas überlegt haben. Wir trainieren das", klärte Flick nach der Partie auf. Eine Münchner Kombination, die zuvor auf dem Reißbrett entworfen wurde.

Goretzka als Antreiber

Flick war nach dem Erfolg natürlich auf all seine Schäfchen stolz. Doch wenn ein Akteur herausgehoben werden konnte, dann Goretzka! Der zentrale Mittelfeldspieler, der im Vergleich zu Kimmich einen Tick offensiver agierte, war an beiden deutschen Treffern maßgeblich beteiligt. Wie bereits beschrieben servierte der 26-Jährige per Kopf den Sieg-Treffer, und auch den 1:1-Ausgleich steuerte er bei. Von links außen zog der Muskelmann des FC Bayern München in die Mitte, fand Kollege Marco Reus, der letztendlich auf Gnabry ablegte, bevor der ins lange Eck abzog.

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