1,91 Prozent Torwahrscheinlichkeit! Hofmann witzelt über seinen Treffer | OneFootball

1,91 Prozent Torwahrscheinlichkeit! Hofmann witzelt über seinen Treffer

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Zwei sehr sehenswerte Treffer sorgten bei der Partie Borussia Mönchengladbach gegen den VfB Stuttgart für ein 1:1-Unentschieden. Dabei war die Wahrscheinlichkeit der Torerzielung in beiden Fällen extrem niedrig.

Aus dem Borussia Park berichtet fussball.news-Reporter Tom Jacob

Für den ersten Torerfolg am Samstagabend sorgte Konstantinos Mavropanos (15.). Der Verteidiger des VfB Stuttgart wurde außerhalb des Gladbacher Strafraumes freigespielt und zog humorlos aus knapp 30 Meter Entfernung ab. "Das war genau der richtige Augenblick. Ich hatte viel Platz und habe das Tor erzielt. Das war das Beste, was ich machen konnte", sagte der Grieche später gegenüber dem ZDF.

Hofmann unterbietet Mavropanos hauchdünn

Laut Bundesliga-Statistiken, den sogenannten Expected Goals, lag die Chance, dass der Ball mit all den Gegebenheiten aus dieser Position den Weg ins Tor findet, bei 1,92 Prozent. Noch weniger geht nicht? Geht doch! Nämlich zeigte das Jonas Hofmann, der für Borussia Mönchengladbach in der 42. Minute ähnlich sehenswert zum 1:1-Ausgleich traf. Laut Berechnungen kam sein Schuss, der an Freund und Feind vorbei zischte, auf 1,91 Prozent Torwahrscheinlichkeit.

Bredlow würdigt Hofmann-Treffer

Noch kurioser war jedoch die Ballannahme vor seinem Abschluss. "Natürlich war die genau so geplant. Logisch! (lacht)", witzelte der Mittelfeldspieler, dessen eigentlich misslungener erster Kontakt erst den Drop-Kick möglich machte. VfB-Keeper Fabian Bredlow hatte eigentlich vor, zu null zu spielen. Doch bei dem tollen Hofmann-Treffer blieb dem 26-Jährigen nichts anderes übrig als zu sagen: "Den trifft er leider richtig gut, das muss man einfach auch mal anerkennen."

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