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1. FC Köln: Andersson-Zukunft wird in der Vorbereitung entschieden

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Während das Team des 1. FC Köln die Spielzeit feierlich zu Ende bringen konnte (Qualifikation fürs internationale Geschäft), hat Sebastian Andersson persönlich schwere Wochen hinter sich. Nachdem er die Saison über nie dauerhaft zum Stammpersonal gehört hatte, war er infolge einer Corona-Infektion (samt Folgeerscheinungen) im Endspurt komplett zum Zuschauen verdammt. Was die weitere Zukunft von Andersson (Vertrag bis 2023) angeht, wird der Sommer entscheidend sein. Das machte Kölns neuer Sportboss Christian Keller deutlich. „Sebastian weiß, dass wir die Konkurrenz erhöhen wollen. Für ihn wird die Vorbereitung entscheidend sein. Er wird und will mehr trainieren in der Pause, um dann eine gute Vorbereitung zu spielen. Und dann werden wir sehen, wohin der Weg geht“, so der Manager gegenüber der Bild. Bereits im vergangenen Sommer wurde der 30-Jährige mit einem Abgang in die Türkei in Verbindung gebracht, blieb aber letztlich doch in der Domstadt.

Drei Zugänge angepeilt – Keller zu Verkäufen bereit

Keller hat einen konkreten Plan, für welche Positionen es Verstärkungen geben soll. „Wir wollen einen linken Außenverteidiger, der im Idealfall auch Innenverteidiger spielen kann. Dann einen zweiten Spieler für die Außenbahn, mehr Tempo und Tiefgang. Und wir suchen noch einen weiteren wuchtigen, großen Stoßstürmer neben Tony Modeste und Seb Andersson“, ergänzte 43-Jährige. Der Sturm ist also nicht die einzige Baustelle. Besonders dort ist weitere Bewegung aber nicht gänzlich ausgeschlossen. Wie es mit Modeste weitergeht, dessen Vertrag ebenfalls im Sommer 2023 ausläuft, ist noch nicht zu 100 Prozent festgelegt. Vor dem Hintergrund des hochdotierten Vertrags des Franzosen ist eine Verlängerung für Köln schwer beziehungsweise nicht zu realisieren, sodass ein Verkauf in Erwägung gezogen werden könnte. Erst einmal planen die Geißböcke, die sich für die Playoffs zur Europa Conference League qualifiziert haben, aber mit ihren beiden Stoßstürmern. Abgänge in jeglicher Form sind jedoch denkbar. Auch ein Wechsel von einem Leistungsträger des Teams: „Die Wahrscheinlichkeit besteht. Aber nicht, weil wir jemand wegschicken, sondern nur, wenn Angebote für Spieler vorliegen und die Spieler diese auch wahrnehmen wollen“, sagte Keller.

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